Wasser

ein Glas Wasser

Lebenselixier Wasser – ohne Wasser ist kein Leben möglich.

Es dient dem Organismus vor allem als Lösungsmittel.
Alle chemischen Umsetzungen im Körper können nur in Lösung ablaufen.
Daneben ist das Wasser als Transportmittel der in ihm gelösten Stoffe (Blut) und als eine der Grundsubstanzen der Zelle unentbehrlich.

Der Anteil von Wasser beträgt etwa 60% des Gesamtgewichts des erwachsenen Hundes, bei Welpen liegt er sogar noch höher (ca. 75%).

Die tägliche Flüssigkeitsaufnahme erfolgt zum überwiegenden Teil durch Trinkwasser und Nahrung, die im allgemeinen einen hohen Anteil an Wasser aufweist (ca. 70 bis 85%; Trockenfutter dagegen nur ca. 10%).
Dazu kommt die Zufuhr durch sog. metabolisches Wasser, das im Organismus bei der Verbrennung von Fett, aber auch von Kohlenhydraten und Eiweiß entsteht.
Dieser Aufnahme steht eine Abgabe durch den Urin gegenüber.
Wesentlich höher liegt jedoch der Wasserverlust über die Lunge („Hecheln“, Hyperventilation) und die Nasensekrete.

Bedarf und Abgabe an Flüssigkeit sind großen Schwankungen unterworfen.

Hund hechelt

Wärmeregulation über das Hecheln

Sie hängen hauptsächlich von der Bewegung des Hundes ab.
Weiterhin zeigen das Wetter und die Körpertemperatur (Fieber!) einen Einfluß, ebenso die Milchbildung der laktierenden Hündin.
Bei hoher Bewegungsleistung steht jedoch die Hyperventilation und der damit verbundene Wasserverlust ganz im Vordergrund.
Die Wärmeregulation über das Hecheln hat zudem den Vorteil, daß Elektrolyte (besonders Natrium, Kalium, Chlor; s. „Mineralstoffe“) – anders als beim Menschen nicht durch Schwitzen verlorengehen.
Der Hund verträgt über längere Zeit eine relativ niedrige Wasseraufnahme, da die Niere ein großes Konzentrationsvermögen für Flüssigkeit besitzt.
Bei der Steuerung des Flüssigkeitshaushaltes spielen Hormone eine wichtige Rolle.
Das Durstgefühl ist normalerweise genau auf den jeweiligen Wasserbedarf abgestimmt.

Wasser ist für alle Hunde lebenswichtig.

Auf der Basis ihres Körpergewichts bestehen die meisten Hunde zu etwa zwei Drittel aus Wasser.
Dickere Hunde haben nur bis zu 50% Wasser, schlankere dagegen bis zu 75% in sich.

Alle Hunde verlieren Wasser über ihren Körper durch:

  • Schwitzen
  • Hecheln
  • durch den Darm
  • durch die Lungen
  • durch die die Nieren

Das muß ersetzt werden, und so muß dem Hund immer frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Wie viel Wasser braucht ein Hund am Tag?

Um den korrekten Wasserhaushalt zu erhalten, sollte ein gesunder Hund etwa 50 ml (I Milliliter = 1 cm’) pro Kilogramm seines Körpergewichts täglich an Wasser trinken.
Einen Teil der Flüssigkeit liefern aber auch Feuchtfutter sowie andere Quellen.

Gewicht des Hundes – Wasserbedarf pro Tag
10 kg 500 ml = 0.5 1
20 kg 1000 ml = 1,0 1
30 kg 1500 ml = 1.5 1
40 kg 2000 ml = 2.0 1

Hund trinkt

Hunde brauchen Wasser

Hunde trinken bei heißem Wetter mehr, wenn sie durch Hecheln und über die Lungen mehr Flüssigkeit verlieren.
Auch bei Durchfall und Nierenerkrankungen trinken sie mehr.
Die angegebenen Flüssigkeitsmengen sind nur Richtlinien, und jeder Hundebesitzer muß die Wassermenge kennen, die sein Hund normalerweise trinkt.

Auch manche Krankheiten verursachen starken Durst.
Sobald am Hund außergewöhnlich heftiger Durst bemerkt wird, sollte man den Tierarzt aufsuchen.

Das könnte dich auch interessieren:

nahrungsbestandteile im Hundefutter tumbnail